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03.06.2019, 22:44 Uhr
Bericht aus der ESU
Ende April fand in Minsk das erste Forum von Seniorenorganisationen aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Gästen aus der EU statt. Zur östlichen Partnerschaft gehören die Länder Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, die Ukraine und Weißrussland. Es sollen Assoziierungsabkommen geschlossen werden, um diese Länder an die Europäische Union heranzuführen. 
Im ersten Block „Pensionen“ stellte eine Vertreterin von AGE, der größten Dachorganisation von Seniorenverbänden in Europa, westeuropäische Pensionssysteme am Beispiel der Niederlande vor. Es war schwer, den Osteuropäern verständlich zu machen, dass die Verantwortung für den Sozialbereich bei den EU-Mitgliedsstaaten liegt. Im zweiten Block ging es um den Schutz der Rechte älterer Menschen. Es referierte u.a. ein pensionierter Richter. Im dritten Teil zeigte die Präsidentin der Europäischen Senioren Union (ESU), Prof. Dr. An Hermans (Leuven), Möglichkeiten der Einbeziehung älterer Menschen in die Arbeit der Zivilgesellschaft und der Politik auf. Die ESU ist der größte Dachverband von politischen Seniorenorganisationen in Europa. 

Alle Teilnehmerländer waren mit Referenten oder Moderatoren vertreten. Die Tagung wurde von der Europäischen Kommission unterstützt. Sie wurde in russischer Sprache mit englischer Simultanübersetzung durchgeführt und soll künftig jährlich in einem anderen Land der Östlichen Partnerschaft stattfinden.

In Minsk sind aus Fremden Freunde geworden, die künftig gemeinsam an einem altersfreundlichen Europa der Bürgerinnen und Bürger weiterbauen wollen. 

Dr. Gabriele Peus-Bispinck
Vizepräsidentin der ESU
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